PS-EUROPE Infrarotheizung
Wien,
PS-Europe | Rossakgasse 8/B2.05, A-1230 Wien | Tel: +43 664 41 606 92 | office@ps-europe.eu | www.pse-austria.at
UID: ATU 58087769 | Inhaber: Ing. Mst. Gerhard Birner
PS-EUROPE Infrarotheizung

Heizlastrechner

Raumweise Heizlast, passende Infrarotheizung und regionale Verbrauchsschätzung für Österreich.

Diese Berechnung ist eine unverbindliche Schätzung und ersetzt keine fachliche Beratung. Die Montage und Inbetriebnahme der Heizungen darf nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Alle Preise netto zzgl. 20 % MwSt (Österreich). Alle Heizgeräte sowie LED Frame und LED Corner werden von PS-europe in Österreich produziert. © PS-europe. Alle Inhalte, Berechnungsmethoden und Darstellungen sind urheberrechtlich geschützt; Vervielfältigung oder Nachbau nur mit schriftlicher Zustimmung von PS-europe.
Datenschutz (DSGVO): Dieser Rechner verarbeitet alle Eingaben ausschließlich lokal in Ihrem Browser. Es werden keine Daten an Server übertragen, gespeichert oder mit Cookies/Tracking erfasst. Eine Übermittlung Ihrer Daten erfolgt erst, wenn Sie selbst die Anfrage per E-Mail absenden.

IR-Dimensionierung – Gerätegrößen anpassen

Der Rechner schlägt je Raum eine sinnvolle Aufteilung vor. Über diesen Knopf wählen Sie die Leistung jedes einzelnen Geräts selbst – die übrigen passen sich automatisch an, damit der Bedarf gedeckt bleibt. Reicht die Leistung nicht mehr, ergänzt der Rechner ein weiteres Gerät.

Wozu das gut ist: Die Wattzahl bestimmt die Gerätegröße. Wer die Größen kennt, kann die Heizung an den Zuschnitt des Raums anpassen – nicht nur an dessen Fläche.

Beispiel L-förmiger Raum: Ein einzelnes großes Gerät kann einen L-förmigen Raum nicht gleichmäßig erfassen – der abgewinkelte Bereich bleibt kühl. Sinnvoll ist eine Aufteilung: zwei Geräte im langen Schenkel, eines im kurzen. Über die IR-Dimensionierung stellen Sie genau diese Aufteilung ein.

Welche Gerätegrößen verfügbar sind, sehen Sie im Auswahlfeld je Gerät.

Wie viele Geräte sinnvoll sind, hängt von der Montageart ab:

Deckenmontage: Die errechnete Leistung auf möglichst viele Paneele aufteilen. So entsteht eine gleichmäßige Strahlungstemperatur, und der Estrich wird zum Wärmespeicher des Raums, der die Wärme wieder abgibt.

Wandmontage: Auf so wenige Paneele wie möglich, aber so viele wie nötig aufteilen. Hier kommt es auf Raumgeometrie und Fensterposition an: möglichst an der Außenwand montieren, nicht gegenüber großen Fensterflächen und nie zwei Paneele einander gegenüber.

Angezeigt wird außerdem die Abdeckung: wie viel Watt die gewählten Geräte zusammen liefern und wie viel der Raum braucht. Bei Unterdeckung erscheint eine Warnung. Mit „zurücksetzen" kehren Sie zum Vorschlag des Rechners zurück.

Warum diese Schätzung von Normberechnungen abweicht

Übliche Heizlast- und Verbrauchsberechnungen der Haustechnik sind auf konvektive Systeme zugeschnitten – Kessel, Radiatoren, Wärmepumpe. Sie rechnen über Heizgradtage und unterstellen, dass die Raumluft durchgehend auf Solltemperatur gehalten wird.

Eine Infrarotheizung arbeitet anders: Sie erwärmt Flächen und Personen direkt durch Strahlung. Behaglichkeit stellt sich dadurch schon bei niedrigerer Lufttemperatur ein, und die Geräte laufen nicht durchgehend. Rechnet man den Verbrauch streng nach der Normformel über Heizgradtage, kommt für Wien rund das Dreifache dessen heraus, was Infrarotheizungen in der Praxis verbrauchen. Die Normen bilden diese Betriebsweise schlicht nicht ab.

Dieser Rechner verwendet deshalb Betriebsstunden je Tagestyp aus Erfahrungswerten statt der Normformel. Die Anzahl der Heiztage stammt – wo verfügbar – aus den amtlichen Klimadaten Ihrer Region, sonst aus der Seehöhe.

Diese Erfahrungswerte stammen aus der Praxis: PS-europe produziert seit über 20 Jahren Infrarotheizungen und berechnet Objekte – vom einzelnen Raum bis zum vollständig beheizten Gebäude. Was hier gerechnet wird, beruht auf zwei Jahrzehnten ausgeführter Anlagen und deren tatsächlichem Verbrauch.

In dieser Zeit gab es keine Reklamation wegen einer falsch berechneten Anlage oder abweichender Verbrauchswerte. Unsere Auslegung war dabei stets eher konservativ – also mit Reserve statt an der Grenze.

Das hat einen praktischen Grund: Ein ausreichend dimensioniertes Gerät bringt den Raum zügig auf Temperatur und schaltet danach wieder ab. Ein zu knapp gewähltes Gerät läuft dagegen dauerhaft und erreicht die gewünschte Behaglichkeit oft gar nicht. Genau hier setzt die TD-Serie an: gleiche Gerätegröße, aber höhere Nennleistung – der Raum ist schneller warm, die Laufzeiten sinken, und bei eingestellter Oberflächentemperatur von 100 °C liegt der Verbrauch erfahrungsgemäß rund 20 % unter der Standard-Serie.

Regelung ist Pflicht – und nicht Teil dieser Auswertung

Für elektrische Einzelraumheizgeräte gilt in der EU die Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1103. Sie ist am 19. April 2024 in Kraft getreten, ihre Anforderungen gelten seit 1. Juli 2025 und haben die frühere Verordnung (EU) 2015/1188 abgelöst. Geräte, die davor in Verkehr gebracht wurden, unterliegen weiterhin der alten Fassung.

Kern der Anforderungen: Ein elektrisches Einzelraumheizgerät muss eine geeignete Raumtemperaturregelung haben. Die geforderte jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz lässt sich ohne elektronische Regelung nicht erreichen – eine bloße Ein-/Aus-Schaltung genügt nicht. In der Praxis bedeutet das: je Raum ein Thermostat mit Wochenprogramm und Tag-/Nachtabsenkung.

Ob die Regelung verkabelt, per Funk oder über WLAN arbeitet, ist technisch Ihre Entscheidung – erforderlich ist sie in jedem Fall. Sie ist damit fester Bestandteil der Anlage, nicht ein Extra.

Je genauer die Regelung, desto weniger Energie. Eine grobe Regelung mit großer Schaltdifferenz heizt über das Ziel hinaus und läuft länger als nötig. Eine präzise elektronische Regelung hält die Temperatur enger, senkt nachts und bei Abwesenheit ab und spart dadurch spürbar. Untersuchungen zu Einzelraumregelungen zeigen je nach Ausgangslage Einsparungen in der Größenordnung von rund 10 bis 25 %. Einordnung: Diese Werte stammen überwiegend von wassergeführten Anlagen; die Größenordnung ist übertragbar, ein infrarotspezifischer Messwert ist es nicht.

Aus unserer eigenen Messung: In einem Langzeittest an einem wandmontierten TD-Gerät bei 20 °C Raumtemperatur war das Gerät im eingeschwungenen Zustand nur 67,5 % der Zeit unter Strom – die thermodynamische Regeleinheit schaltete es zu 32,5 % der Zeit stromlos. Bezogen auf 1.800 Betriebsstunden je Saison bedeutet das rund 438 kWh weniger als ungeregelter Dauerbetrieb bei Nennleistung. Die Aufheizphase dauerte 11 Minuten 40 Sekunden.

Wichtig zur Einordnung: Dieser Wert vergleicht das Gerät mit Regeleinheit gegen ungeregelten Dauerbetrieb – nicht die TD-Serie gegen die Standard-Serie. Beide Serien takten im Betrieb; der oben genannte Unterschied von rund 20 % zwischen TD und Standard bleibt davon unberührt und ist in dieser Berechnung bereits berücksichtigt.

Unsere Empfehlung: Regelung mit WLAN und Fernzugriff – besonders in Verbindung mit der TD-Serie. Der Grund ist nicht die Bequemlichkeit, sondern die Physik: Wer aus der Ferne nachjustieren kann, heizt keine leere Wohnung, wenn sich Pläne ändern. Und weil die TD-Serie bei gleicher Gerätegröße mehr Nennleistung hat, wird ein Raum nach einer Absenkung schneller wieder warm. Erst das macht eine tiefere Absenkung praktikabel – und die tiefere Absenkung ist es, die den Verbrauch senkt. Verkabelte und Funklösungen erfüllen die Anforderungen ebenso; die Fernbedienbarkeit ist der zusätzliche Hebel.

Diese Auswertung enthält ausschließlich die Heizgeräte. Thermostate, Empfänger, Zentraleinheiten und deren Verkabelung sind hier weder ausgelegt noch bepreist. Wir stellen Ihnen die passende Regelung gerne gemeinsam mit den Geräten zusammen.

Produktion in Österreich

Alle Heizgeräte sowie LED Frame und LED Corner werden von PS-europe in Österreich produziert – nicht zugekauft und hier nur zusammengesetzt. Das ist der Grund, warum wir für Auslegung, Verbrauchswerte und Verarbeitung geradestehen können: Wir kennen jedes Bauteil, jede Fertigungstoleranz und jede Oberfläche aus der eigenen Produktion.

Für Sie bedeutet das kurze Wege bei Ersatzteilen, verlässliche Nachlieferbarkeit auch nach Jahren und einen Ansprechpartner, der die Geräte selbst herstellt.

Sicherheitsfaktor Netzspannung

Infrarotheizungen sind Widerstandsheizungen. Die angegebene Nennleistung gilt exakt bei 230 Volt – bei dieser Spannung werden alle Geräte geprüft. Liegt die tatsächliche Netzspannung darunter, sinkt die abgegebene Leistung, und zwar überproportional: Sie fällt mit dem Quadrat des Spannungsverhältnisses.

Konkret bedeutet das rund 3,4 % weniger Leistung bei 226 V, etwa 4,3 % bei 225 V und bereits rund 8,5 % bei 220 V. Die europäische Norm EN 50160 lässt im öffentlichen Netz eine Abweichung von ±10 % zu, also 207 bis 253 Volt – im ungünstigsten zulässigen Fall fehlen damit fast 19 % der Nennleistung.

Aus diesem Grund enthält unsere Auslegung einen Sicherheitsfaktor. Die vorgeschlagenen Geräte haben Reserve, damit die gewünschte Raumtemperatur auch dann sicher erreicht wird, wenn die Netzspannung am Objekt unter dem Nennwert liegt. Das ist einer der Gründe, warum unsere Berechnungen konservativ ausfallen.

Die Oberflächen im Raum entscheiden mit

Strahlungswärme wird von den Oberflächen aufgenommen, gespeichert und wieder abgegeben. Mineralische, schwere Oberflächen – Putz, Gipskarton, Stein, Estrich, Ziegel – nehmen die Strahlung gut auf und halten sie. Der Raum bleibt gleichmäßiger warm, die Heizung muss seltener nachlegen. Leichte, glatte oder stark reflektierende Oberflächen speichern kaum, dort schwankt die Temperatur stärker.

Gegenüber einem luftgeführten System kann sich das über das Jahr günstig auswirken: Gespeicherte Strahlungswärme wirkt über Stunden weiter, während erwärmte Luft mit jedem Luftwechsel verloren geht.

Warum Fensterflächen ungünstig sind

Je Quadratmeter Fensterfläche steigt die berechnete Heizlast um 1,45 %. Der Grund ist nicht, dass die Wärmestrahlung durch das Glas nach außen entweicht – für die langwellige Strahlung einer Infrarotheizung (etwa 8 bis 10 µm) ist Fensterglas praktisch undurchlässig; bereits die erste Scheibe hält sie zurück.

Entscheidend ist: Das Glas nimmt die Strahlung auf und erwärmt sich. Da eine Verglasung deutlich schlechter dämmt als eine Außenwand, fließt genau diese Wärme rascher nach außen ab. Zusätzlich strahlt die kühlere Glasfläche Wärme von den Personen im Raum weg. Eine hochwertige Verglasung mildert beides, hebt es aber nicht auf.

Alle Angaben sind eine unverbindliche Schätzung auf Basis von Erfahrungswerten und ersetzen keine normgerechte Heizlastberechnung nach ÖNORM.

Montage im Bad – Schutzbereiche & Abstände

Rund um Badewanne und Dusche gelten die elektrotechnischen Schutzbereiche 0, 1 und 2 (in Österreich OVE E 8101, entspricht IEC 60364-7-701):

Die genaue Lage der Schutzbereiche und die einzuhaltenden Abstände beurteilt die Elektrofachkraft vor Ort; Montage und Anschluss dürfen ausschließlich durch eine Elektrofachkraft erfolgen.